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Kanzlei Gottlob

Fachanwalt für Verkehrsrecht und Erbrecht

10 Jubiläuum

10 Jahre Kanzlei Gottlob in der Gemeinde Am Mellensee

Als Rechtsanwalt habe ich mich bewusst für die Gemeinde Am Mellensee entschieden und vor 10 Jahren die Kanzlei Gottlob im Ortsteil Sperenberg eingerichtet. Für die im Mittelalter gegründete Gemeinde sind 10 Jahre ein kleiner Schritt, für mich als Rechtsanwalt aber ein großer.

2007 Zulassung zum Rechtsanwalt
2008 Gründung Kanzlei Gottlob im Ortsteil Sperenberg
2014 Vorsitzender des Gemeinderates Am Mellensee
2014 Fachanwalt für Verkehrsrecht
2017 Fachanwalt für Erbrecht

Vorteil für den Mandant - Qualität durch Fortbildung.

Die Bundesrechtsanwaltskammer und der Deutsche Anwaltsverein haben meine jährlichen Fortbildungen anerkannt und Fortbildungszertifikate verliehen. Qualität, die sich für den Mandanten lohnt.

Aktuelle Rechtssprechung

+++Welches Testament ist rechtsgültig?+++

Ein kinderloser Erblasser hat mehrere Testamente geschaffen und immer diejenige Person als Erben eingesetzt, die ihm gerade „gefällig“ war oder „gute Dienste“ geleistet hat.

Welches Testament ist rechtsgültig?

Gemäß § 2258 BGB wird durch die Errichtung eines Testaments ein früheres Testament aufgehoben, wenn es mit dem späteren Testament im Widerspruch steht.

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+++Pflegeleistungen werden im Erbrecht anerkannt++

Pflegeleistungen der mobilen Pflege zu Hause werden vermehrt genutzt.

Für die Berechnung des Erbes und des Pflichtteils steht die Frage, ob Pflegeleistungen anerkannt werden? Wie werden Pflegeleistungen im Erbteil berechnet? Wie kann der Pflegeaufwand und –umfang festgestellt werden?

Es existieren mehrere Verfahrensweisen, welcher Betrag nun für die einzelnen Pflegeleistungen angesetzt wird.

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+++Strategiewechsel vor Gericht+++

In einem arbeitsgerichtlichen Verfahren trug sich folgender Sachverhalt vor: Mein Mandant erhielt von seinem Arbeitgeber im Vorfeld einer ausgesprochenen fristlosen Kündigung zahlreiche Abmahnungen, so unter anderen weil er einen anderen Mitarbeiter beleidigt haben soll mit den Worten: „Du kannst mir mal den Buckel runter rutschen“. Eine weitere Abmahnung wurde ausgesprochen, weil mein Mandant zu früh auf der Arbeit erschien. Bis zu diesem Zeitpunkt ging ich immer davon aus, dass eine Abmahnung ausgesprochen wird, weil der Mitarbeiter zu spät auf der Arbeitsstelle erscheint.

Aufgrund dieser und weiterer zahlreicher nicht haltbarer Vorkommnisse wurde meinem Mandanten schließlich die arbeitsrechtliche fristlose Kündigung ausgesprochen gegen die ich innerhalb von drei Wochen die Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen musste.

Die Güteverhandlung vor der Richterin begann schon mit den Worten, die sich ausschließlich gegen die Arbeitgeberin richteten: „Das wird wohl nicht reichen.“ Die Richterin legt dar, sofern sich die Abmahnungsgründe tatsächlich bestätigen sollten, dass diese bereits von sich aus nicht ausreichten eine Abmahnung geschweige denn eine fristlose oder auch nur eine ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses des Arbeitnehmers auszusprechen.

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+++Unterschiedliche Verjährungsfristen beachten+++

Einen spannenden und etwas kuriosen Fall aus dem Verkehrsrecht hatte ich von dem Mandanten nach einem Anwaltswechsel zu betreuen.

Mein Mandant wurde als Gebrauchtwagenhändler von dem Käufer eines Gebrauchtwagens auf Schadensersatz aus kaufrechtlichen Gewährleistungsrecht vor dem Amtsgericht in Anspruch genommen. Mein Mandant wurde auf Schadensersatz verklagt, da der gekaufte Gebrauchtwagen mangelhaft gewesen sei.

Nach Anwaltswechsel erhielt ich das Mandat kurzfristig (damit ist gemeint: kurz vor der ersten Verhandlung vor dem Amtsgericht). Nach Sichtung der Akte merkte ich relativ schnell, dass der Fall auf eine ganz einfache Art und Weise für den beklagten Mandanten zu beenden sei. Der Käufer hat nämlich schlichtweg versäumt seine Gewährleistungsansprüche innerhalb der Verjährungsfrist beim Amtsgericht durch Klageeinreichung geltend zu machen und damit den Lauf der Verjährung zu hemmen. Im Kaufrecht gelten nämlich andere- kürzere Verjährungsvorschriften als die regelmäßige Verjährung von drei Jahren in § 195 BGB vorgeschrieben ist.
Nach § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB gilt für die Verjährung von beweglichen Kaufsachen nämlich eine Frist von zwei Jahren ab Übergabe/ Ablieferung der Sache.

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+++Auskunftsanspruch eines Miterben+++

Zahlreiche Miterben sind noch immer der Ansicht, sich mit der Auskunft über den Nachlass oder über das lebzeitiges Vermögen des Erblassers gegenüber dem anderen Miterben in Schweigen zu hüllen evt. nur scheibchenweise Auskunft zu erteilen. Insbesondere wenn dem einen Miterben von dem Erblasser eine Vorsorgevollmacht erteilt wurde, ist dieser Miterbe gegenüber dem anderen Miterben zu umfangreichen Auskünften verpflichtet. Das OLG München hatte in seinem Urteil vom 06.12.2017 folgenden Sachverhalt entschieden. Mehr...

+++Vor- und Nacherbschaft im DDR-Testament+++

Kürzlich erschien eine Mandantin in meinen Kanzleiräumen und präsentierte mir ein notarielles Testament aus dem Jahr 1972, das vom staatlichen Notariat 1975 eröffnet und verkündet wurde. Das Testament wurde auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik erstellt und eröffnet. Grundstücke befinden sich ebenfalls auf dem Territorium der ehemaligen DDR. Der Erblasser hat in dem Testament Vor- und Nacherbschaft anordnen lassen. Seine Ehefrau sollte dabei die nicht befreite Vorerbin werden, während für seine fünf Kinder die Nacherbfolge angeordnet wurde. Mehr... [12 KB]

+++Alleinerbschaft vs. Vorsorgevollmacht+++

Sofern nun eines von zwei Geschwistern von der verstorbenen Mutter allein erbt, während jedoch das andere Geschwisterkind die lebzeitige General- und Vorsorgevollmacht (auch Bankvollmacht) besaß, und das Verhältnis zwischen beiden Geschwisterkindern zerrüttet ist, stellt sich für das allein erbende Kind regelmäßig die Frage, was das bevollmächtigende Kind zu Lebzeiten überhaupt vom Vermögen des Erblassers bereits abgeschöpft hat. Mehr... [64 KB]